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Vom ewigen Suchen beim Neustart

Autor

Laura Seubert

Vom Suchen und Finden kann ich ein Lied singen. Seit Anfang des Jahres bin ich quasi ständig auf der Suche. Auf der Suche nach meinem ersten Job nach erfolgreich beendetem Studium, nach einem WG-Zimmer in Hamburg und schlussendlich nach lieben Menschen in meiner neuen Stadt, die mit mir ab und an auch mal etwas unternehmen wollen – andersrum gilt wohl das Gleiche.

Die Reaktionen der Mitmenschen auf meine vergangene und aktuelle Suche schauen immer ziemlich gleich aus. Ein mitleidiger Blick und der Satz: „Ah, das ist sicherlich gerade nicht so leicht in Zeiten von Corona, oder?“

Nein, ist es nicht. Aber immerhin konnte ich schon zwei der drei Dingen finden, was ich schon mal als Erfolg verbuchen würde! Bei der dritten Suche bin ich noch dran, bin aber bisher noch positiv gestimmt.

Die Jobsuche war anstrengend und gestresst hat sie mich eigentlich täglich. So viele Bewerbungen abgeschickt, sowohl Absagen als auch Einladungen zu digitalen Bewerbungsgesprächen und schlussendlich Zusagen erhalten. Aufs Bauchgefühl gehört und die Entscheidung bisher nicht bereut.

Das gute Bauchgefühl. „Du musst nur auf dein Bauchgefühl hören, dann weißt du schon, was du willst“, wird einem gesagt. Ich denke alternativ kann man auch eine Münze werfen. Das hat sich bei mir zumindest ganz gut bewährt.

Job eingetütet und es war klar: Hamburg ist meine neue Heimat! Once again, wieder raus aus der bayrischen Heimat und in den schönen Norden. Endlich sind die Supermärkte länger als 20 Uhr offen- ein weiterer Erfolg bei meinem Neustart!
Die Distanz innerhalb von Deutschland könnte kaum größer sein, deswegen finden die WG Besichtigungen (surprise!) digital statt.

„Und was zieht dich nach Hamburg?“

„Hast du schon WG-Erfahrung?“

„Wir haben so viele Bewerbungen bekommen und deswegen morgen sowie übermorgen noch Besichtigungen. Wir sagen dir dann in 3 Tagen Bescheid, okay?“

„Hast du noch Fragen?“

Ja, eine noch: Kann ich bitte bei euch einziehen?

Zusage für ein paar Zimmer, wieder auf das Bauchgefühl gehört und endlich Anfang April in mein neues Zimmer eingezogen. Direkt wohl gefühlt und bisher auch diese Entscheidung nicht bereut. Ganz schön verlässlich dieses Bauchgefühl bisher!

Nun vielleicht die schwierigste Suche im ganzen Jahr. Wo sind die Menschen, bei denen ich nach anfänglicher Zurückhaltung meine doofen Witze - die ich meist selbst am lustigsten finde - reißen und mein schlechtes Gesangstalent von der schönsten Seite zeigen kann? Ich find euch noch!

Ich bin noch auf der Suche, aber ich bin mir sicher auch diesmal lässt mich mein Bauchgefühl nicht im Stich!

PS.: Den Sinn dieses Textes könnt ihr euch selbst suchen!

RE:THINK - Digital waste

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