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5 Tipps aus eurer Redaktion

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Laura Diringer Joachim Schole Björn Lange Teresa Huschet Johannes Eslage Daniela


Einfach mal Geschwindigkeit aufnehmen.

  1. Ein schnellerer Flitzer. Ich spreche nicht von dem schnieken Fünftürer, nein nein, ich spreche vom simplen Zweirad. Es mag banal klingen, aber es spart spürbar mehr Zeit, wenn man morgens auf dem Weg zur Arbeit, in die Pedalen eines flinken Radls tritt. Ohne quietschende Bremsen. Ohne klappernde Schutzbleche. Ohne klemmende Gangschaltung. Von 0 auf 30 – in unter 10 Sekunden! Erweckt den Körper und den Geist.
  2. Kurze Zeitfenster nutzen. Ein bisschen Zeit ist ja zwischendurch immer… vor dem nächsten Meeting, in der Werbepause oder Kochzeit der Nudeln, während gerade eine große Datei runter- oder hochlädt… Also nutzt diese kleinen, aber feinen Löcher und schnappt euch To-Do’s, die man in dieser Zeit ganz knapp schaffen kann. Wäsche aufhängen, Abspülen, Müll runterbringen, Chaos grob beseitigen - ihr werdet sehen, mit der Zeit wird man zum rasenden Zeitfenster-Ausnutzer.
  3. Effizientes Aufheben. Kann man hervorragend in den eigenen vier Wänden anwenden und beschreibt so etwas wie, hm, selbst in den kleinsten Wegen Synergieeffekte zu entdecken. Und das geht so: Du willst gerade von der Küche ins Wohnzimmer? Dann nimm doch gleich das Buch vom Küchentisch mit und bring’ es wieder ins Regal. Ach, nee, jetzt bist du im Wohnzimmer und hast was in der Küche vergessen? Mensch, da steht ja noch die leere Bier-, äh, Wasserflasche von gestern Abend – die kommt gleich mit zur Flaschenkiste in die Abstellkammer. Aufräumen findet so (fast) im Vorbeigehen statt!
  4. ToDo Liste. Klingt verrückt, funktioniert aber. Wenn eine Aufgabe erstmal niedergeschrieben und bereit zum Abhaken ist. Dann will man sie doch auch abhaken. Das weckt ungeahnte Kräfte und viele kleine Erfolgsmomente.
  5. Be- durch Entschleunigung. Kennste selbst: Nach dem Urlaub geht alles viel leichter von der Hand. Kennste nicht? Mach länger Urlaub. Und generell mehr Pausen. Einfach mal das Arbeitsgerät wegpacken und spazieren oder meinetwegen auch duschen gehen. Dir kommt dabei die richtige Idee? Ist quasi Arbeit und sollte bezahlt werden. Und geht im Endeffekt auch schneller als stundenlang gezwungen vor einem Problem zu sitzen und nicht weiter zu kommen. Abstand gewinnen um dann mit frischem Köpfchen weiterzumachen. Gönn’ dir eine Vier-Tage-Woche, wenn es geht. Du wirst sicherlich effektiver werden. Den freien Tag sollte man sich eigentlich auch bezahlen lassen. Als effektivitätssteigernde Maßnahme sozusagen.

®Logan Weaver (Unsplash)

Mal einen Gang runterschalten – so funktioniert's.

  1. Kauen, kauen, kauen. Wer kennt es nicht? 12.30 Uhr: Während die Kolleg*innen die heutigen, kulinarischen Pläne zur Mittagspause austauschen, ist dein Plan: sich nur schnell zwischen zwei Meetings was zwischen die Kiemen zu führen. Mundluke auf, Stulle rein. Keine Zeit, keine Zeit. Dabei eignet sich doch gerade die Mittagspause ganz wunderbar zum entschleunigen: Die To-Do-Liste gegen die Speisekarte austauschen, sich wirklich (!) Zeit nehmen für eine gute Mahlzeit, dabei jeden Bissen mindestens 20-30 mal kauen und sich ganz bewusst auf den kulinarischen Ausflug der Geschmackssinne einlassen.
  2. Filterkaffee trinken. Nix da schnell 'ne Frenchpress runterdrücken oder den Knopf an der vollautomatischen Maschine betätigen. Zelebriert das Kaffee machen genauso sehr wie das Kaffee trinken. Erst Bohnen mahlen, dann in den guten alten Handfilter kippen und langsam das heiße Wasser darüber gießen. Nicht zu schnell! Gemächlich, immer schön gemächlich.
  3. Fortbewegung downgraden. Schnell mit dem Auto losfahren, um dringend zum Supermarkt zu düsen? Nimm das Fahrrad! Mit dem Rad schnell zum Bäcker für die warmen Frühstücksbrötchen? Geh’ zu Fuß! Egal, wohin du gerade schnell auf dem Weg bist – mit dem richtigen Fortbewegungsmittel geht es immer ‘ne Spur langsamer.
  4. Gärtnern. Die Geschwindigkeit ist vorgegeben. Nicht möglich was zu beschleunigen, runterkommen. Pflanzen beim Wachsen zuschauen und dabei die Zeit einfach vergessen.
  5. Kinder. Vor allem kleine. Die, die gerade erst krabbeln oder laufen (also stolpern) können. Hier verhält es sich ähnlich wie mit den Pflanzen: Nicht möglich, da etwas zu beschleunigen. Man muss sich ja auch nicht gleich selber welche zulegen – aber mal vom eigenen Bruder / der Cousine / den überforderten Nachbarn für ein, zwei Stunden ausleihen.

Muss muss muss muss muss muss muss

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